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Hilfe
- mein Goldfisch hat pl�tzlich wei�e Flecken!
Irgendwann
beim F�ttern der Fische f�llt pl�tzlich auf: der Neon verliert seine
leuchtenden Farben und der Guppy hat kaputte Flossen. Was nun? Mit den
Fischen zum Tierarzt? Das macht wohl fast niemand. Vor allem kann man ja
die Fische nicht so einfach "unter den Arm klemmen" und
mitnehmen. Eine Ferndiagnose ist oft schwer zu stellen. Dennoch m�chte
ich hier kurz ein paar der wichtigsten Fischkrankheiten ansprechen.
Wei�p�nktchen-Krankheit
(manchmal auch P�nktchenkrankheit oder Ichthyo genannt)
Diese Krankheit taucht leider relativ h�ufig auf. Hervorgerufen wird
diese Krankheit von Wimpertierchen (Ichthyophthirius multifiliis).
Meist erkennt man diese Krankheit zuerst an den kleinen, wei�en, grie�kornartigen
P�nktchen auf der Haut des Fisches, die sich sehr schnell vermehren.
Dazu kommen dann oft noch Symptome wie Flossenklemmen, Schaukeln,
Scheuern an Steinen und anderen Einrichtungsgegenst�nden und/oder zur
Tr�bung von Haut und Augen. Im Fachhandel werden verschiedenen Pr�parate
zur Behandlung angeboten. Au�erdem besteht die M�glichkeit, ein
Kochsalzbad durchzuf�hren.
Samtkrankheit
(Oodinium)
Das Krankheitsbild wird h�ufig mit dem der Wei�p�nktchen-
Krankheit verwechselt. Der einzige gro�e Unterschied ist, da� die P�nktchen
bei der Samtkrankheit um einiges kleiner sind, geh�ufter Auftreten und
manchmal einen wei�lich bis gelben Belag bilden. Auch bei der
Samtkrankheit wird ein Salzbad empfohlen.
Neonkrankheit
(durch Plistophora hyphessobryconis hervorgerufen)
Der Name dieser Krankheit l��t annehmen, da� sie nur bei den
beliebten Neonfischen auftritt, was aber nicht der Fall ist. Befallene
Fische verlieren ihre leuchtenden Farben, es bilden sich farbzerst�rende
Stellen auf der Haut. Es gibt keine M�glichkeit zur Heilung dieser
Krankheit. Befallene Tier sofort von den anderen trennen und einen
Wasserwechsel vornehmen!
Tuberkulose
Wie sich diese Krankheit verbreitet, ist noch nicht genau erforscht. Das
Krankheitsbild kann sehr unterschiedlich sein. So kann bei einem Befall
der inneren Organe der K�rper des Fisches einfallen oder auch
anschwellen. Auch Entz�ndungen der Haut, u.a. bei einem tuberkul�sen
Hautgeschw�r, k�nnen die Folge sein. Bei einem Befall mit Tuberkulose
wird in der Fachliteratur oft ein Neuanfang empfohlen. Hierbei ist zu
beachten, da� alle Pflanzen weggeworfen werden und die Einrichtung des
Aquariums vollst�ndig und gr�ndlich desinfiziert werden mu�.
Entschlie�t man sich dagegen, den Kampf gegen diese Krankheit (eine
der wichtigsten Infektionskrankheiten �berhaupt) aufzunehmen, so
ist es wichtig, auf sehr nahrhafte Ern�hrung, Entfernen von toten
Fischen und ein regelm��iges S�ubern des Beckens zu achten. Alle
erkrankten und geschw�chten Tiere m�ssen von den anderen getrennt
werden.
Bei Auff�lligkeiten, die auf eine Krankheit hindeuten, ist es ratsam,
sich an einen erfahrenen Aquarianer zu wenden. Auch in Tierhandlungen
kann meist weitergeholfen werden, auch ist zu empfehlen, einen
"fisch-erfahrenen" Tierarzt zu fragen.
Das bereits angesprochene Kochsalzbad kann oft erstaunlich schnell
weiterhelfen. Es wird empfohlen bei der Wei�p�nktchen
-Krankheit, bei Oodinium, bei Parasitenbefall (der sich recht
unterschiedlich �u�ert), bei Pilzbefall sowie bei schw�cherem
Befall mit Haut- und Kiemenw�rmern. Allerdings widersprechen sich die
Angaben �ber die Dauer eines solchen Bades, sowie die
Salzkonzentration. Ich m�chte deshalb hier nur weitergeben, mit welcher
Behandlung ich erfolgreich war (allerdings habe ich nur Erfahrungen
mit Ichthyo gemacht).
Hierzu werden alle Fische in einem Eimer f�r etwa 10 Minuten
behandelt. Auf einen Liter Wasser benutzte ich einen E�l�ffel Salz.
Achtung: es gibt manchmal Fische, die darauf sehr empfindlich reagieren.
Diese sollen dann schnell zur�ck in das normale Becken gesetzt werden.
Diese Behandlung f�hrte ich t�glich fort, nach 4 Tagen waren alle
Fische wieder gesund, es gab auch keinen t�dlichen Ausgang.
Sabine
Gehrsitz
�2001
Heimtiere-Online.de
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