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Gesundheitsvorsorge
f�r Fische
Wenn
Panzerwelse an der Wasseroberfl�che st�ndig nach Luft schnappen oder
der Neon seine leuchtenden Farben verliert, ist es oft schon zu sp�t:
die Fische sind krank. Zwar gibt es gegen einige Krankheiten
Medikamente, erkennt jedoch der Aquarianer die Krankheit sehr sp�t,
stirbt manchmal trotz Hilfe fast der ganze Fischbestand. Deshalb ist es
wichtig einige Regeln zur Vorsorge einzuhalten.
1. Augen auf beim Fischkauf
Fische sollten nur dort gekauft werden, wo alle Becken (nicht nur
das, aus dem die Fische gekauft werden sollen) in einwandfreien
Zustand sind. Man sollte sich Zeit lassen und alle Fische im Becken
genau beobachten. Selbst geringe Anzeichen von Krankheiten (wie z.B.
schaukelnde Bewegungen mit angelegten Flossen) sollten vom Kauf
abschrecken. Manchmal kennzeichnen H�ndler die Becken in denen sich
kranke Fische, die bereits in Behandlung sind, befinden. Fische die neu
in einer Tierhandlungen angekommen sind, werden meist von dem H�ndler
zur Beobachtung in ein Quarant�nebecken gesetzt. Ruhig danach fragen!
Wer sich zum ersten mal Fische kauft, sollte sich m�glichst jemanden
zum Fischkauf mitnehmen, der sich mit Fischen auskennt und ein
geschultes Augen in Sachen Krankheiten hat.
2. Neue Fische in ein Quarant�nebecken
Auch wenn die Fische beim Kauf gesund aussehen, k�nnen sie noch nicht
ausgebrochene Krankheiten haben. Kauft man sich also neue Fische dazu,
ist es ratsam, sie f�r 2-3 Wochen in einem Quarant�nebecken zu
beobachten. Dies sollte ein leicht �berschaubares (also nicht zu
viele Pflanzen) Becken sein, welches sonst aber normal (d.h. mit
Filter, Heizung usw.) eingerichtet ist. Solch ein Becken eignet sich
im �brigen auch gut zur Jungenaufzucht (nat�rlich dann nie
gleichzeitig als Quarant�nebecken).
3. Die richtige Pflege
Damit die Fische auch sp�ter nicht erkranken, mu� das biologische
Gleichgewicht im Aquarium stimmen. Nicht zu viele Fische und die
richtige Bepflanzung halten das Gleichgewicht. Regelm��iger
Teilwasserwechsel sowie die Filters�uberung tragen ebenfalls zur
Gesundhaltung der Aquarienbewohner bei. Futter�berschu� mu� sofort
entfernt werden, ebenso tote Fische.
Au�erdem sollten die Fische ein ausgewogenes und vielseitiges
Nahrungsangebot haben.
Wer diese 3 Regeln beachtet, wird wohl �u�erst selten Probleme mit
kranken Fischen haben.
Sabine
Gehrsitz
�2001
Heimtiere-Online.de
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