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Guppy,
Platy, Black Molly & Co
Die Top-12-Liste der beliebtesten Aquarienfische sieht seit
Jahren fast gleich aus:
1.
Roter Neonsalmler
(Paracheirodon axelrodi)
2. Neonsalmler
(Paracheirodon innesi)
3. Guppy
(Poecilia reticulata)
4. Schwerttr�ger
(Xiphophorus helleri)
5. Goldfisch
(Carassius auratus)
6. Platy
(Xiphohorus maculatus) |
7.
Black Molly
(Poecilia sphenops)
8. Schmetterlingsbuntbarsch
(Papiliochromis ramirezi)
9. Keilfleckbarbe
(Rasbora heteromorpha)
10. Zebrab�rbling
(Brachydanio rerio)
11. Segelflosser
(Pterophyllum scalare)
12. Prachtschmerle
(Xiphophorus helleri)
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Einige dieser Fische sind "Lebendgeb�rende", die meist als
"Anf�ngerfische" bezeichnet werden. Sie sind eigentlich
�berall im Fachhandel zu finden.
Guppies, Platies, Schwerttr�ger und Black Mollies sind Lebendgeb�rende
Zahnkarpfen. Das hei�t, da� sie keine Eier ablegen. Dies hat den
Vorteil, da� sich ja lebende Jungtiere in Wasserpflanzen, unter Wurzeln
u.�. verstecken k�nnen, Eier jedoch leicht aufgefressen werden.
Zwischen 20 und 150 Jungtiere k�nnen die Weibchen bei jedem Nachwuchs
bekommen.
Lebendgeb�rende Zahnkarpfen sind allgemein sehr beliebte
Aquarienfische. Die meisten Arten sind leicht zu halten, die Zucht
gelingt ohne gro�es zutun des Pflegers und au�erdem bringen sie Farbe
ins Becken.
Letzteres ist besonders bei den Guppies der Fall. Sie gibt es inzwischen
in fast allen Farben, mit gro�en und kleinen Schw�nzen, sowie
verschiedenen Flossenformen. Man sollte nur darauf achten, da� die
Flossen nicht zu gro� sind. Denn sonst k�nnen die Fische Probleme beim
Schwimmen haben und noch dazu werden die Flossen gerne von anderen
Mitbewohnern angefressen.
Der Black Molly entstand aus der Wildform "Spitzmaulk�rpfling"
oder auch "Wildmolly" genannt. Wie der Name schon sagt, ist
der Black Molly schwarz � es gibt aber auch gescheckte Tiere (schwarz-wei�).
Auch den Platy (Spiegelk�rpfling) gibt es in verschiedenen
Zuchtformen. Vom feuerroten Korallenplaty bis zum schwarz-orange-gelben
Simpson-Tuxedoplaty ist alles dabei.
Der Schwerttr�ger hat seinen Namen von der ausgezogenen Schwanzflosse
der m�nnlichen Tiere. Auch ihn gibt es in verschiedenen Zuchtformen.
Noch immer wird ger�tselt, ob es beim Schwerttr�ger eine echte
Geschlechtsumwandlung gibt. Denn die meisten Weibchen, die zum M�nnchen
wurden, waren keine tats�chlichen, "funktionellen" Tiere oder
zeigten sp�ter nur m�nnliche Merkmale (die ausgezogene
Schwanzflosse).
Bei fast allen Lebendgeb�renden Zahnkarpfen kann man M�nnchen und
Weibchen sehr leicht schon an der Gestalt und/oder Farbe erkennen.
So sind weibliche Guppies gr��er, f�lliger und sehr viel
unscheinbarer als die M�nnchen. Bei allen Lebendgeb�renden Zahnkarpfen
kann man die m�nnlichen Tiere am sogenannten Gonopodium erkennen. Dies
ist die zum Geschlechtsorgan umgewandelte Afterflosse, mit der die m�nnlichen
Tiere die Spermien innerhalb des Weibchens absetzen k�nnen.
Weibliche Tiere werden oft fast unabl�ssig von ihren
Geschlechtspartnern verfolgt. Deshalb ist es ratsam, immer mehr Weibchen
als M�nnchen im Becken zu halten, damit die weiblichen Tiere nicht
zuviel Stre� haben (kommt nat�rlich auch auf die Beckengr��e an).
Wie alle Fischarten w�nschen sich auch die Lebendgeb�renden
abwechslungsreiche Ern�hrung. Viele lieben Pflanzenkost, Guppies
bevorzugen oft M�ckenlarven. Auch tierische Kost (gefriergetrocknet)
geh�rt neben dem normalen Flockenfutter auf den Speiseplan.
Nie mehr Futter geben, als in ca. 3 Minuten aufgefressen wird (gilt f�r
alle Fische)!
Sabine
Gehrsitz
�2001
Heimtiere-Online.de
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