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Riechen,
sehen, h�ren - die Sinne der V�gel
Internetanfrage brachte mich vor einer Weile ins Gr�beln - k�nnen und
wie gut k�nnen V�gel riechen. Nach l�ngerer Zeit hatte ich zwar ein
paar Infos dar�ber herausgefunden, eine klare Antwort hatte ich jedoch
nicht.
Der Geruchssinn der V�gel ist noch nicht genau erforscht. Aus eigenen
Erfahrungen und den Schilderungen mancher Vogelhalter kann ich zumindest
sagen, da� V�gel eigentlich nie auf Ger�che reagieren. Angeblich
reagieren besonders Nymphensittiche empfindlich bei Rauch. Doch dies k�nnte
auch daran liegen, da� dieser in den Augen brennt. Nachdem f�r die V�gel
besonders die Augen eine gro�e Rolle spielen ist auch unwahrscheinlich,
da� sie ihren Geruchssinn zur Nahrungssuche ben�tigen. Eine Ausnahme
bildet dabei jedoch beispielsweise der neuseel�ndische Kiwi, der seine
Nahrung mit dem Geruchssinn auffindet (Kiwis k�nnen �brigens nicht
fliegen).
V�gel sehen um einiges besser als Menschen. Bei ihren rasanten Fl�gen
durch ihre Umgebung ist dies auch n�tig. Ein Wellensittich nimmt in der
Sekunde �ber 100 Bilder auf, der Mensch dagegen nur 16. Jedes Detail
ist f�r den Vogel beim Flug wichtig. Zudem hat er durch die seitlichen
Augen fast einen "Rundumblick". Der Gesichtskreis umfa�t
daher bei einigen V�geln ganze 300�. �brigens schieben V�gel nicht
wie der Mensch und die meisten S�ugetiere das obere Augenlied nach
unten sondern genau umgekehrt. Au�erdem verf�gen V�gel noch �ber
eine "Nickhaut" die unter den Liedern �ber die Hornhaut
gezogen wird.
Zwar fehlt den V�geln die Ohrmuschel, doch ist der Aufbau des Ohres im
Grunde der gleiche wie bei S�ugetieren. V�gel h�ren sehr gut und
differenziert, was f�r das Leben im Schwarm, auf Partnersuche etc. sehr
wichtig ist.
Da V�gel ihre Nahrung meist im ganzen verzehren, spielt bei den meisten
Arten der Geschmackssinn kaum eine Rolle. Jungv�gel lernen bereits von
ihren Eltern was genie�bar ist und wovon sie den Schnabel lieber lassen
sollten. Die Geschmacksknospen der V�gel liegen am hinteren Teil des
Zungenr�ckens, unter der Zunge, am Gaumen und am oberen Kehlkopf. V�gel
die beim Menschen leben, entwickeln oft noch nach der
"Schulung" durch die Eltern ungew�hnliche Vorlieben oder
Abneigung. Die einen lieben Nudeln, die anderen m�gen absolut keinen
Apfel etc.
Zudem haben V�gel auch einen ausgepr�gten Tastsinn. Ein br�tendes
Weibchen kann so sp�ren, ob sich der Nachwuchs im Ei bewegt oder sogar
schon zu schl�pfen beginnt. Auch k�nnen sie Ersch�tterungen schnell
feststellen, was sie besonders vor Fre�feinden und Unwettern in freier
Wildbahn sch�tzt.
Sabine
Gehrsitz
�2001
Heimtiere-Online.de
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