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Erste
Hilfe f�r den Vogel
Durchfall W��riger Kot kommt bei V�geln relativ h�ufig vor. Meist ist dir Ursache hierf�r zuviel Gr�nfutter, gro�e Angst (z.B. bei neu gekauften V�geln h�ufig) oder ein zu kaltes Bad. Auch Erk�ltungen, giftige Pflanzen und Infektionen mit verschiedenen Erregern k�nnen der Verursacher sein. Am besten hilft hier meist sog. Vogelkohle (hei�t oft auch Aktivkohle, Tierkohle - im Zoofachhandel erh�ltlich). Sie wird �ber die K�rner gestreut. Gr�nfutter in dieser Zeit vollst�ndig weglassen. Achtung: Sobald sich Blut im Kot befindet oder dieser sch�umend ist, sollte sofort der Tierarzt besucht werden. Auch wenn der Durchfall sich nicht bessert, sollte dies unbedingt getan werden.
Blutende Verletzungen Normalerweise kommen starke Blutungen bei V�geln nicht vor, V�gel haben relativ wenig Blut - ihre Blutgerinnung funktioniert deshalb sehr gut. Bei Verletzungen des Schnabels oder der Krallen ist die Blutung meist st�rker als bei Hautwunden. Je heftiger sich der verletzte Vogel bewegt, umso st�rker blutet eine Wunde. Es ist also wichtig den Vogel m�glichst ruhigzustellen, w�hrend m�glichst mit einem Wattest�bchen etwa 2 Minuten lang Druck auf die Verletzung ausge�bt wird.
Hitzschlag Gerade jetzt im Sommer kommt es manchmal vor, da� V�gel einen Hitzschlag erleiden. Die Tiere hecheln mit offenem Schnabel sehr stark, heben die Fl�gel an, bewegen sich manchmal auch unkontrolliert und k�nnen sich oft nicht weiter auf der Stange halten. Ein solcher Vogel mu� sofort abgek�hlt werden. Er sollte mit k�hlen Wasser bespr�ht oder abgetupft werden und in einem k�hlen Raum untergebracht werden. Aufpassen, da� hierbei keine Unterk�hlung entsteht! Der Vogel sollte au�erdem viel Ruhe haben, damit ihm zus�tzlicher Stre� erspart bleibt.
Legenot Schwierigkeiten bei der Eiablage werden als Legenot bezeichnet. Der Unterbauch des Weibchens ist hierbei gerundet, das Tier wird schwach, str�ubt das Gefieder und pre�t angestrengt. Durch die Bestrahlung mit einer Rotlichtlampe kann oft eine Verkrampfung gel�st werden. Ist dies nicht der Fall (Legenot kann auch andere Ursachen haben), sollte das betroffene Tier unverz�glich zum Tierarzt gebracht werden.
Bei allen Symptomen empfiehlt es sich, beim Tierarzt anzurufen. Dieser kann vielleicht auch telefonisch weiterhelfen oder m�chte sich das Tier selbst anschauen. Der Gesundheitszustand der gefiederten Hausgenossen sollte t�glich �berwacht werden, so wird ein Tierarztbesuch sehr selten oder unn�tig sein. �2001 Heimtiere-Online.de |