Der Wellensittich

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Der Wellensittich ist wohl die bekannteste Papageienart und eignet sich auch f�r Anf�nger sehr gut. Er wird meist sehr zahm, ist nicht schwer zu halten und ein stets fr�hlicher Geselle. Seinen Namen verdankt er einer recht einfallslosen �bersetzung seines wissenschaftlichen Namens. Dieser lautet Melopsittacus undulatus. Das griechische Wort "melos" bezeichnet schmeichelhaft den zwitschernden Gesang des Sittichs. "Psittacus" ist die Bezeichnung f�r Sittich bzw. Papagei. Seinen Namen hat der Wellensittich jedoch durch die Wellenzeichnung des Kopfgefieders. "Undulatus" bezeichnet dies auch, das Wort "melos" wurde also einfach unterschlagen.

Der wildfarbige Wellensittich tr�gt ein gr�nes Tarnkleid. Durch Z�chtungen entstand daraus in den letzten Jahren eine gro�e Farbvielfalt. Blaue, gr�ne, gelbe und graue Tiere gibt es in verschiedensten Helligkeitsstufen. Schecken (auch Harlekine genannt) gibt es in verschiedensten Farbkombinationen, die Scheckung kann recht unterschiedlich sein.



Die Haltung

wildfarbiger Wellensittich wildfarbiger Wellensittich
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Da der Wellensittich ein sehr geselliger Vogel ist, sollte er nicht alleine gehalten werden. Wenn man zwei M�nnchen oder aber auch zwei Weibchen h�lt, wird je eines der Tiere die Rolle des anderen Geschlechtes �bernehmen. Man kann auch ein P�rchen halten, f�r eine Zucht braucht man jedoch eine amtliche Genehmigung. Deshalb sollte keine M�glichkeit zur Brut angeboten werden.

Wer einen Wellensittich dennoch einzeln h�lt, mu� sich sehr viel mit ihm besch�ftigen. Denn einsame Tiere neigen zu Verhaltensst�rungen wie z.B. Federrupfen. Ein allein gehaltener Wellensittich wird jedoch leichter zahm und lernt oft auch einige W�rter oder T�ne. Ein hartn�ckiges Ger�cht ist, da� weibliche Tiere schlechter lernen oder scheu bleiben. Das Geschlecht eines ausgewachsenen Vogels kann man meist leicht erkennen. Die M�nnchen haben eine blaue Wachshaut (der Bereich um die Nasenl�cher), die Weibchen dagegen eine br�unliche. Nur f�r Harlekine gilt diese Regel nicht - die Wachshaut ist bei M�nnchen und Weibchen dieser Tiere meist rosa.


Der K�fig

Ein K�fig kann f�r jedes Tier niemals zu gro�, jedoch oftmals zu klein sein. F�r Wellensittichk�fige gilt eine Mindestgr��e von ca. 50cm L�nge, 35cm Breite und 45cm H�he. Wenn man den Sittich nicht grad in einer Voliere h�lt, sollte er jeden Tag Freiflug in einem vogelsicheren Zimmer genie�en d�rfen. Die in dem K�fig angebrachten Sitzstangen m�ssen so dick sein, da� sich die umgreifenden Vogelkrallen nicht ber�hren k�nnen. F�r gute Muskulatur und die Abnutzung der Krallen sorgen hierbei ungleich dicke Natur�ste. Da es viele Sittiche sehr lieben, sollte auch das Vogelbad mit lauwarmen Wasser oft angeboten werden. Einige V�gel ziehen ein Bad in nassen Gr�npflanzen - wie z.B. Zitronenmelisse - vor.

 



Die Nahrung

Das im Handel angebotene Futter sollte stets mit frischem Obst, Gr�sern und Gem�se erg�nzt werden. Dabei darauf achten, da� das Gr�nfutter nicht gespritzt ist, da V�gel auf Gifte sehr stark reagieren. Ein Kalkstein und manchmal auch eine im Handel erh�ltliche Knabberstange geh�ren ebenfalls in den K�fig.

 



So z�rtlich geht nicht jeder Wellensittich mit kleineren Tieren um. Besonders gerne ziehen sie an Ohren oder Schw�nzen von kleinen Nagern. Wie Wellensittich Bipsy jedoch links zeigt, gibt es auch Ausnahmen. Er krault die Rennie's immer sehr vorsichtig - diese lassen es sich auch meist gerne gefallen.

Wellensittiche verstehen sich meist auch mit etwa gleich gro�en V�geln, wie z.B. Nymphensittichen und Kanarienv�geln, wenn sie sich in einer Voliere etwas aus dem Weg gehen k�nnen.


Sabine Gehrsitz


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