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Die
Sprache der Frettchen
Schon ein neugeborenes Frettchen gibt als Welpe das sogenannte "Nestgezwitscher", das sind leise Fiepst�ne, von sich. Dieses soll die Mutter auf sich aufmerksam machen und zeigt dieser, da� das Kleine gesund ist. Manchmal werden sogar Welpen, die diese T�ne nicht von sich geben, von der Mutter nicht angenommen. Bis die Welpen entw�hnt sind, geben sie auch oft ein j�mmerliches Weinen von sich. Freude oder Aufregung dr�cken sie durch einen muckernden Laut aus. Von der Schnelligkeit der "gockernden" Laut�u�erung kann man den Grad der Erregung ablesen. Um abzuschrecken gibt das Frettchen ein warnendes Fauchen von sich. Hat es dabei gro�e Angst, kann es auch schreiende Laute von sich geben. Angst oder sogar Schmerzen dr�ckt jedoch auch ein schrilles Quitschen aus. Um seinem Gegen�ber zu drohen kennt das Frettchen au�erdem noch ein "Bellen", da� sehr durchdringend ist. Die K�rpersprache der Frettchen ist recht leicht zu verstehen. Wie ein Gummiball h�pft ein ausgelassenes Frettchen herum, wenn es sich wohlf�hlt und seine Lebensfreude zeigt. Dies konnte man z.B.im Freilauf auf der Wunderbaren Welt der Nager beobachten - und es wirkte dort auf fast alle Frettchen ansteckend. Oft wird dies auch als "Frettchentanz" bezeichnet. Das Fell streubt das Frettchen dann, wenn es einem Artgenossen begegnet, den er nicht leiden kann. Auch bei fremden Ger�chen wird dieses Verhalten gezeigt. Wie auch von Degus und Rennm�usen bekannt, wedeln Frettchen bei gro�er Anspannung oder Erregung sehr schnell mit dem Schwanz. Soziale Kontakte wie gegenseitiges Felllecken sind f�r Frettchen sehr wichtig. Am Geruch erkennen sie so fremde bzw. bekannte Tiere. In der Ranz markieren Frettchen die Umgebung mit Urintr�pfchen, um Partner auf sich aufmerksam zu machen. Bei Schmerz oder Angst wird au�erdem selten das �belriechende Sektret aus den Analdr�sen abgegeben.
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