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Das Frettchen - vom Jagdhelfer zum Schmusetier
Bekannt ist, dass das Frettchen die domestizierte Form des
Iltisses ist. Welcher Iltis jedoch der direkte Ahne des Frettchens ist,
l��t sich nicht genau feststellen (vermutlich stammt er von der
nordafrikanisch- spanischen Form des europ�ischen Iltisses ab). Sowohl das Fell der
Iltisse, als auch das Fell der Frettchen war schon immer wegen seiner
Beschaffenheit gefragt. Der Pelzhandel mit diesen Fellen ist gl�cklicherweise
nach den 70�er Jahren fast zum Erliegen gekommen.
Doch schon lange Zeit zuvor war das Frettchen als Jagdhelfer bekannt.
Bereits Aristoteles soll �ber diesen besonderen Jagdgef�hrten
berichtet haben. Ab wann das Frettchen tats�chlich zur Kaninchenjagd,
sowie zur Nagetierbek�mpfung eingesetzt wurde, ist jedoch nicht genau
zu ermitteln. Fest steht: f�r J�ger war das Frettchen schon lange als
Helfer willkommen. Sie werden von den J�gern in Kaninchenbauten
gesetzt, aus denen sie dann die Kaninchen direkt in die Arme der
wartenden J�ger bzw. vor das Zielrohr der Gew�hre scheuchen. Diese Art
der Kaninchenjagd nennt man "Frettieren".
Mit der Zeit wurde nun aus dem Jagdhelfer auch ein beliebtes
Heimtier. Der
Einwand, ein Frettchen sei ein Wildtier, mu� hier noch erkl�rt werden.
Zwar sieht das Frettchen dem Iltis �u�erlich sehr �hnlich, doch sind
einige Organe der Frettchen etwas kleiner. Au�erdem sind Frettchen
nicht so geschickt und gewandt wie die Iltisse. Frettchen sind also
immer auf den Menschen angewiesen.
Sabine Gehrsitz
�2001 Heimtiere-Online.de
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