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Die Eingew�hnung des Streifenh�rnchens
Ich pers�nlich rate immer davon ab, gleich nach der Ankunft des Tieres Wasser
zu reichen, da ich dadurch einige andere Tierarten durch Durchfallerkrankungen
verloren habe. Am besten legt man ein kleines Obstst�ckchen, z. B. Apfel in den K�fig.
An diesem Tag sollte man das Tier auf keinem Fall mehr st�ren, da� es
durch den Transport, einen enormen Stre� ausgesetzt war. In den n�chsten
zwei Wochen sollte man nur w�hrend der Ruhezeiten des Streifenh�rnchens, das
Futter sowie die Wasserflasche auswechseln.
Im Laufe der zwei Wochen wird das Streifenh�rchen seine Voliere ausgiebig
erkundet haben und sich mehr und mehr f�r die Umgebung au�erhalb des K�figs interessieren.
Man sollte sich jetzt �fters in unmittelbarer N�he des K�figs aufhalten, damit
sich das Tier ihren Geruch einpr�gt und merkt, da� von dieser Seite keine Gefahr droht.
Auf keinem Fall versuchen, da� Tier einzufangen - es w�re ein gro�er
Vertrauensbruch und ist schwer wieder zu korrigieren.
H�lt sich das Tier jetzt �fters w�hrend ihres Beiseins an der Vorderseite des K�figs
auf, ist ein gro�er Sprung geschafft und man sollte versuchen es mit Leckerbissen,
z. B. Rosinen ans Gitter zu locken.
Dabei sollte man mit leiser Stimme auf das Tier einreden.
Man kann allerdings auch alle N�sse aus dem Futter heraus sortieren, in der Regel
vermi�t das H�rchen seine N�sse und versucht auch an diese Leckerbissen zu kommen.
Nimmt das Streifenh�rchen die Leckerbissen durch das Gitter an, spricht man von
der Gitterzahmheit.
Einige Zeit lang sollten Sie so die F�tterung der Leckerbissen durchf�hren, bis das
Streifenh�rnchen ganz keck heranspringt und wie selbstverst�ndlich ohne
Scheu die Nu� zwischen den Gitterst�ben annimmt. Erst dann sollte versucht
werden, die Leckerbissen am offenen Gittert�rchen zu reichen. Man sollte sich
ganz still halten und wieder mit ruhiger Stimme auf das Tier einsprechen.
Ist auch diese H�rde geschafft, kann man damit beginnen, beim Reichen der
Leckerbissen das Streifenh�rnchen ganz vorsichtig zu streicheln.
Wenn es beim Fressen auf die Hand bzw. auf dem Arm kommt, kann man davon ausgehen,
da� das Tier handzahm ist.
Leider gibt es immer wieder Tiere, die nie zahm werden. Einige andere sind durch
schlechte Erfahrungen so ver�ngstigt, da� sie kein Vertrauen mehr aufbauen k�nnen.
Hier sollte man sich begn�gen, die Tiere zu beobachten. Verantwortungsvolle
Halter z�chten nur mit zahmen Tieren weiter.
Weitere Streifenh�rncheninfos
�2001 Heimtiere-Online.de
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