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Die Vielzitzenmaus
Diese
Maus hei�t so, da die Weibchen am Bauch in zwei Reihen je zw�lf Zitzen
besitzen. In der freien Natur, d.h. in Afrika leben die Nager in
selbstgegrabenen Bauen, in Trocken- und Feuchtsavannen oder als
"Sch�dlinge" in Feldern. Dort ern�hren sie sich von
Getreide, Grassamen, Knollen, Bohnen, Gr�nzeug, Insekten und
Wirbellosen. Hier als Heimtier gesch�tzt, ist sie Afrikas bedeutendster
Schadnager.
Es gibt von dieser Art eine Wildform und eine Zuchtform. Die
erstgenannte Form ist meist beige mit dunkelgrau und hat schwarze Augen,
w�hrend die letztgenannte wei� und dunkelgrau mit roten Augen
hervorbringt.
Die Vielzitzenmaus ist etwas gr��er als die Farbmaus und hat gegen�ber
dieser den Vorteil, da� ihr Urin nicht so intensiv riecht - also als
normal eingestuft werden kann.
Die Nahrung
Ein Hobbyz�chter, der mir mit seinen Erfahrungen bei diesem Artikel
beigestanden hat, reicht seinen Lieblingen als Grundnahrung
Hamsterfutter gemischt mit Hirse und Leinsamen. Bei Gr�nfutter kann man
unproblematisch verschiedene Obst- und Gem�sesorten ausprobieren, da es
nur hie und da Feinschmecker unter ihnen gibt. Kohlsorten sollten man
nicht verf�ttern, da diese bl�hen und den Eigengeruch intensivieren k�nnen.
Ganz wichtig ist auch die Gabe von tierischem Eiwei�, entweder in Form
von Katzen- bzw. Hundetrockenfutter (Hundekuchen) oder in Form
von Mehlw�rmern.
Bei st�ndiger Gabe von Gr�nfutter mu� kein Trinkwasser gereicht
werden, doch sollten diese Tiere keinen Durst leiden - also dann doch
lieber eine Nippeltr�nke voll Wasser zur Verf�gung stellen.
Tragezeit, Geburt, Nachwuchs
W�hrend der Jungenaufzucht, sollte den Tieren viel mehr tierisches
Eiwei� als sonst gegeben werden, auch der Fl�ssigkeitsbedarf mu�
sichergestellt sein, da sonst die M�usemutter ihre Jungen fri�t.
Leider kommt es nicht selten vor, da� die M�usemutter trotz optimaler
Versorgung die Jungen fri�t - dies kann auch noch zwei Wochen nach der
Geburt passieren. Meistens wird der 1. Wurf gefressen, weil der
Milchflu� noch nicht optimiert war, doch k�nnte sie auch die
nachfolgenden W�rfe dezimieren oder auch komplett fressen. Warum dies
geschieht, ist noch nicht eindeutig gekl�rt.
Die Tragzeit dauert etwa 22 bis 24 Tage, wobei es wahrscheinlich je
nach Gr��e des Wurfes ankommt (= also wenig Junge - 24 Tage).
Im allgemeinen kommen dann 5-18 Welpen zur Welt; bei den ersten W�rfen
eher 5-8 Welpen. Hier gibt es aber wiederum Unterschiede bei der
Wild- bzw. Zuchtform, d.h. die Zuchtform hat eine h�here Anzahl von
Welpen als die Wildform.
Der K�fig
Der Halter, der mich bei diesem Artikel beraten hat, benutzt als K�fig
einen Plastikk�fig mit durchsichtigem Deckel (im Fachhandel als
Praktikerk�fig ausgeschrieben), wobei er seinen Tieren viele
Kletterm�glichkeiten anbietet, die diese gerne nutzen. Dieser K�fig
hat auch den Vorteil, da� er l�ngere und h�here Ma�e als ein Gitterk�fig
hat und nicht so schwer wie ein Aquarium ist. Bei etwas handwerklichen
Geschick k�nnte man einige Bretter in verschiedenen H�hen anbringen,
an den kleinere �ste, sozusagen als Treppe angebracht werden.
Um einen besseren Halt beim Klettern auf z.B. Baumzweige zu haben,
wickeln die Vielzitzenm�use ihren Schwanz um den Zweig.
In den K�fig gibt man eine dicke Schicht handels�blicher Streu. Es
wird kein H�uschen ben�tigt, h�chstens eine leichte Korkwurzel als
Dach k�nnte man den M�usen zur Verf�gung stellen. Etwas Heu (auch
als Rauhfutter) und Stroh, Laub und unparf�mierte Taschent�cher
zum Nestbau, sollte man in den K�fig geben.
Marion Wei�
�2001
Heimtiere-Online.de
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