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Die Zuckerkrankheit bei Degus
Aufgrund der Zuckerkrankheit bekommen Degus relativ h�ufig Linsentr�bungen des Auges ("Grauer Star", siehe Foto). Das Auge wirkt dadurch milchig bzw. zeigt sich in ein wei�er Fleck in der Mitte. Eine Behandlungsmethode ist bisher nicht bekannt. Betroffene Tiere k�nnen meist nur noch Licht und Schatten erkennen, sind dadurch jedoch normalerweise nicht sehr eingeschr�nkt und k�nnen sich daran recht schnell gew�hnen. Oft erkennt man die Zuckerkrankheit auch schon vor der Linsentr�bung an Symptomen wie vermehrtem Durst und Wasserlassen. Doch woher kommt die Krankheit und wie kann man Diabetes bei Degus vorbeugen? �ber die Ursache der Zuckerkrankheit gehen die Meinungen momentan noch auseinander. Drei Punkte und ihr Zusammenspiel werden noch immer diskutiert. Sicher ist, da� die Zuckerkrankheit vererbt werden kann. Deshalb sollte man erkrankte Tiere unbedingt von der Zucht ausschlie�en. Sollte bereits Zucker in einer Degufamilie aufgetaucht sein, sollte man bei der Ern�hrung besonders vorsichtig sein. Au�erdem stehen Obst und auch manche Leckerlies in Verdacht die Zuckerkrankheit zu beg�nstigen, da sie recht viel Zucker enthalten. Deshalb wird empfohlen den Tieren lieber mehr Gem�se und stark zellulosehaltiges Futter (viel Heu) zu reichen. Dies entspricht auch der nat�rlichen Ern�hrung! Als letzter Punkt soll fetthaltiges Futter eine Rolle spielen. Degus neigen nach Erfahrung von einigen Haltern auch zu �bergewicht - die Folge zu fetthaltiger Ern�hrung. Auch dies sollte vermieden werden, um die Zuckerkrankheit nicht unn�tig herauszufordern. Bei dem im Handel angebotenen Chinchilla-Futter (oft f�r Degus empfohlen) sollte �brigens sehr darauf geachtet werden, ob es auch den Anspr�chen der Tiere entspricht. Einige Mischungen enthalten inzwischen zu viele Leckerbissen!
Sabine Gehrsitz
�2001 Heimtiere-Online.de
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