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Die Farbmaus
Die Unterbringung
Die Einrichtung
sollte praktisch, gut zu handhaben d. h. die Maus sollte gut erreichbar
sein, und vor allem gut zu reinigen sein (aber bitte kein Plastik). Die
H�uschen meine M�use haben alle keinen Boden, erstens weil ich dadurch
guten Zugriff auf die Lieblinge habe und damit kein Urin das Haus
verschmutzt. Laufr�der sind sehr begehrt und werden stundenlang
benutzt, je nach Gr��e der Gruppe sollten 1 � 3 Laufr�der vorhanden
sein, damit kein unn�tiger Streit, die Harmonie st�rt. Ich selbst
bevorzuge Holzlaufr�der, die auf beiden Seiten bis auf ein paar kleine
Einschlupfl�cher geschlossen sind. Meine M�use sind da allerdings
anderer Meinung und lieben ihr Plastiklaufrad inzwischen mit geschlossen
Zwischenr�umen. Die Metallr�der m�gen weder meine M�use noch ich, da
das Verletzungsrisiko einfach zu gro� ist, bei den Seitenstreben. Wenn
mehrere M�use gleichzeitig in das Laufrad wollen, kann da sehr viel
passieren, angefangen von gequetschten Beinchen bis zum Bruch.
Papprollen und Holztunnel sind sehr begehrt. Ein Labyrinth aus
Papprollen ist innerhalb 2 Tagen vollkommen zerst�rt, was sehr gut f�r
die Z�hne ist. Die Holztunnel sind nat�rlich stabiler und halten l�nger,
saugen sich allerdings voll Urin. Kletterm�glichkeiten wie Leitern,
Seile und Zweige d�rfen in keinem M�useheim fehlen. M�use klettern
leidenschaftlich gerne und n�tzen die Zweige auch ganz gerne als
�Knabbergeb�ck�. Meine M�use lieben besonders frisch geschnittene
�ste von einem Kirschbaum, jegliche Obstbaum�ste sind vertr�glich,
genauso wie Haselnuss und Birke. Au�erdem habe ich im K�fig eine
Schale mit Vogelsand stehen, diese Schale wird mittlerweile als Toilette benutzt, was die t�gliche
Urinbeseitigung wesentlich erleichtert.
Die richtige Ern�hrung Zu einer gesunden Ern�hrung
geh�rt au�erdem Gr�n- und Saftfutter wie z. B. Eisberg- und
Endiviensalat, keinen gr�nen Salat (H�uptelsalat oder Feldsalat), weil
er Nitrate bindet. Gurken, Karotten, Paprika, Tomaten; Apfel, Birnen und
Erdbeeren.
Verschiedene Sachen aus dem Garten: wie z. B. L�wenzahnbl�tter, Klee,
Vogelmiere und Hirtent�schel, G�nsebl�mchen und Spitzwegerich. Kohlartiges Gem�se
(wie
Chinakohl, Kohl direkt aber auch Broccoli) sollen nicht verf�ttert
werden, da es zu Bl�hungen kommen kann, auch s�urehaltiges Saftfutter
wie Zitronen, Orangen und Kiwis bitte nicht verf�ttern, dies gilt auch
f�r Pflaumen und Weintrauben, sie sind sch�dlich f�r die
kleinen Nager.
Eiwei�futter ist besonders
bei tr�chtigen Weibchen zu beachten, da w�hrend der Tr�chtigkeit und
der S�ugezeit ein erh�hter Eiwei�bedarf entsteht. Einmal die Woche
werden Sauerrahm, Joghurt, Hundekuchen, Katzentrockenfutter (Brekkies
werden bevorzugt) Mehlwurm, Quark, milder Hartk�se oder etwas gekochtes
Eigelb verf�ttert. Allerdings wird Sauerrahm und Fr�chtejoghurt von
meinen Tieren vom Finger bevorzugt, so kann ich sehen wer wie viel Eiwei�futter
zu sich nimmt und eine sch�dliche �berversorgung vermeiden. Eine Erg�nzung im Futter tut
den Nagern nat�rlich nur gut. Heu sollte immer vorhanden sein (nicht
nur zum Nistbau), auch f�r die Nagez�hnchen und den Darm tun ein paar
Halme sehr gut. Ebenso sollte man auch Zweige zum Knabbern anbieten,
geeignet sind: Buche, Birke, Haselnussstr�ucher oder Obstb�ume. Wenn
diese mausgerecht gek�rzt sind, werden diese Zweige auch sehr gerne
durch den ganzen K�fig geschleppt. Da Farbm�use kein S�ttigungsgef�hl
kennen, sollte immer nur pro Maus und Tag ein Teel�ffel K�rnerfutter
gegeben werden, so kann man �bergewicht vermeiden, das sehr stark
lebensverk�rzend sein kann.
Zucht Die Geburt kann wirklich zu
jeder Tages- und Nachtzeit passieren. So kann es schon mal vorkommen,
das man die Maus unabsichtlich vor der Geburt st�rt. Allgemein �blich
ist, das die Geburt innerhalb einer halben Stunde abgewickelt ist, das
kann schon einmal k�rzer oder l�nger auch sein, je nachdem wie viele M�usekinder
zur Welt kommen.
Die Mutter kauert sich w�hrend
der Geburt zusammen und jedes ankommende Junge empf�ngt sie so. Das
Junge ist in einer Haut verpackt, die das Muttertier dann aufrei�t. Die
Nabelschnur wird dann auch durchgebissen. Die Mutter wei� ganz
instinktiv was sie machen mu�, denn sie leckt es sofort sauber, frisst
die H�ute und Nachgeburt auf. Das selbe macht sie auch mit den
nachfolgenden Jungen. Die Jungen liegen dann alle ges�ubert unter der
Mutter, die Haut ist rosa und warm. Die Babies fangen sofort an den
Zitzen an zu saugen, danach sollte man einen wei�en Bauch bei jedem
Baby finden.
Danach werden die Winzlinge
sofort weitergeleckt, die Bauchseite wird besonders gr�ndlich geleckt,
damit durch die sanfte Massage die Verdauung angeregt wird. Die
Jungtiere geben die ersten 8 - 10 Tage Milchkot und nat�rlich Harn ab,
der von der Mutter abgeleckt wird. Die Jungen kommen v�llig
nackt taub und blind zur Welt. Im Alter von 3 Tagen sollten sich die
Ohren �ffnen und die ersten Haarspitzen durch das Fell treten, so kann
man wenigstens die Fellzeichnung erkennen. Die ersten 5 Tage bewegen
sich die Tiere nur im Kreise, dadurch k�nnen sie nicht aus dem Nest
fallen. Die ersten
Auswanderungsversuche unternehmen die Kleinen manchmal bereits nach
einer Woche, werden dann aber sofort von der Mutter ins Nest zur�ckgetragen.
Ihr Fellkleid entwickeln sie sehr schnell, mit 9 oder 10 Tagen ist es
fertig. Schneidez�hne kann man erkennen ab Tag 11 - 13. Auch die Augen
�ffnen sich bald (12 -14 Tage) danach. Zu dieser Zeit sollten sie auch
Interesse an der Nahrung zu finden, denn bis zu diesem Zeitpunkt haben
sie nur von Muttermilch gelebt. Die Nager interessieren sich dann auch f�r
das Futter. Dann ab Tag 16 kommen die
Babies ins "Flohalter", dieses Alter ist lustig mitzuerleben
aber nicht so einfach. Sobald man in den K�fig greift, oder versucht
sie anzugreifen, springen sie in die H�he wie Fl�he. Geben sie
besonders beim Reinigen des K�figs acht und vor allem wenn sie die
Tiere aus dem K�fig nehmen wollen, denn sie springen nicht nur in die H�he,
sondern st�rzen sich auch todesmutig in die Tiefe.
Mit 21 Tagen sollten die
Jungtiere ihren Eltern bereits �hnlich schauen, nur etwas kleiner nat�rlich,
jetzt wird es sch�n langsam Zeit den K�fig f�r die M�nner
herzurichten und nach Geschlechtern zu trennen. Ich habe so sp�t wie m�glich
immer getrennt und zwar zwischen Tag 24 und 27. Mit etwa 26 - 46 Tagen
werden die M�dels geschlechtsreif und die Jungs sind 6 - 8 Tage sp�ter
zeugungsf�hig.
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