Beliebte Katzenrassen in der �bersicht

Neben den beliebten rasselosen Hauskatzen gibt es inzwischen auch viele Zuchtformen. An dieser Stelle m�chten wir einige von ihnen kurz vorstellen (Liste wird laufend erg�nzt) Wir suchen an dieser Stelle auch Fotos von Rassekatzen - wer m�chte kann uns sehr gerne welche zur Verf�gung stellen!


Die Ragdoll

Die Mutter aller Ragdolls war eine wei�e Angorakatze, welche frei herumlief und so immer wieder Nachwuchs hatte. Eines Tages hatte ein Wurf von ihr blaue Augen, halblanges Fell, einen liebenswerten Charakter und eine stattliche Gr��e. Die Nachbarin fing nun an mit einem birma�hnlichen Kater und einigen weiteren Katzen genau diese Merkmale herauszuz�chten.

Die Ragdoll (Stoffpuppe) war geboren. Dies geschah Anfang der 60er Jahre.

Die Ragdollbabies kommen wei� zur Welt, die Abzeichen dunkeln langsam nach. Ausgewachsen und voll ausgef�rbt sind sie erst mit ca. 4 Jahren.

Kater erreichen ein Gewicht von etwa 7 kg, die K�tzinnen sind ca. 2 kg leichter. Es gibt auch kleinere Exemplare (wie z.B. die Mama meiner Beiden), aber im Grunde bleiben die Ragdolls eine schwere und gro�e Rasse. Die Augenfarbe ist blau. Der Kopf ist von mittlerer Gr��e, breite modifizierte Keilform mit einer flach erscheinenden Stelle zwischen den Ohren. Die Nase sollte einen leichten Bogen im oberen Drittel aufweisen. Die Ohren von mittlerer Gr��e mit breitem Ansatz, gerundete Spitzen. Sie stehen weit auf dem Kopf auseinander gesetzt, leicht nach vorne geneigt. Dazwischen liegen die gro�en ovalen Augen. Der Hals kurz und kr�ftig. Langer K�rper, mittlerer Knochenbau, muskul�s. Brust breit und gut ausgebildet. Muskul�s und schwerer in der Hinterhand. Die ausgewachsene Katze ist an den Schultern so breit wie am Hinterteil. Beine mittellang mit mittlerem Knochenbau. Hinterbeine etwas h�her als die Vorderbeine, dadurch erscheint die R�ckenlinie etwas nach vorne geneigt. Pfoten gro�, rund und kompakt, mit Haarb�scheln zwischen den Zehen. Schwanz lang, mittelstark am Ansatz, verj�ngt sich etwas zum Schwanzende hin, in Proportion zum K�rper. Gut behaart, buschig. Fell Struktur mittlere L�nge, dicht, weiche und seidige Textur; liegt am K�rper an und bricht sich, wenn sich die Katze bewegt. Das Fell ist am Hals am l�ngsten und umrahmt den �u�eren Gesichtsrand, wodurch sich das Aussehen eines L�tzchens ergibt. Im Gesicht ist das Fell kurz und wird ab Kopfende �ber die Schultern zum R�cken hin l�nger. An den Seiten, am Bauch und am Hinterteil ist es mittellang bis lang. An den Vorderbeinen ist es kurz bis mittellang.

In den USA gibt es inzwischen auch einfarbige "Ragdolls", d.h., z.B. schwarze, wei�e oder getigerte Katzen mit gr�nen oder gelben Augen. 

Ich finde allerdings eine wahre Ragdoll hat Pointabzeichen und wundersch�ne blaue Augen und so sollten sie auch bleiben.

Tina Teubl



Europ�isch Kurzhaar
  • K�rperbau: mittelgro� kr�ftiger Brustkorb
  • R�cken: mittellang u. gerade
  • Brust: breit und tief
  • Schwanz: mittellang, abgerundete Spitze
  • Kopf: sitzt auf einem kurzen muskul�sen Hals, relativ gro� mit gut entwickelten Wangen, die Nase ist mittellang und die Augen gro� und rund
  • Fell: kurz, dicht, gl�nzend
  • Farben: Schwarz, Braun, Chocolate, Lilac, Wei�, Blau, Rot, Creme, Black Smoke, Blue Smoke, Red Cameo, Red Smoke, Creme Cameo, Creme Smoke, Schildpatt Smoke, Blau-Creme Smoke, Silber Tabby Schwarz, Tabby Blau, Tabby: Schwarz, Rot, Blau, Chinchilla, Shaded Silver, Schildpatt, Schildpatt und Wei�, Blau-Schildpatt und Wei�, Schwarz-Wei�, Blau-Wei�, Rot-Wei�, Blau-Creme;
 

British-Blue
  • K�rperbau: gedrungen, wirkt jedoch st�mmig; mittelgro�
  • R�cken: mittellang u. gerade
  • Brust: breit und tief
  • Schwanz: kurz
  • Kopf: sitzt auf einem kurzen dicken Hals, massig, kurze Nase;
  • Fell: kurz, dicht, pl�schig
  • Augen: gro� orange- o. kupferfarben;
  • Farbe: Die Farbe ist eher ein Graublau - eine verd�nnte Form von Schwarz. Die mittlere bis helle F�rbung ist am ganzen K�rper gleich. Es darf keine Schattierungen sowie wei�e Haare haben. Fellzeichen, in Form von Strichen, Streifen u. a., sollten bei dieser Katze nicht vorhanden sein.
  • Wesen: besonders freundliche, umg�ngliche und �u�erst intelligente Stubenmieze.



Kart�user
  • Rassenstandard: man unterscheidet zwischen franz�sischen und amerikanischen Standard
  • K�rperbau: gedrungen, wirkt jedoch st�mmig; mittelgro�
  • R�cken: mittellang u. gerade
  • Brust: breit und tief
  • Schwanz: mittellang
  • Kopf: amerk.: breiter Kopf, volle Wangen
  • Fell: kurz, dicht, pl�schig
  • Augen: gro� orange- o. kupferfarben, franz.: gr�n
  • Farben: vorzugsweise helle, einheitliche Blaugrauf�rbung
 

Perserkatzen

Zu einer der bekanntesten und beliebtesten Langhaarkatzen geh�ren die Perser.
Denken Sie dar�ber nach in n�chster Zeit eine solche Katze als Ihr eigen zu nennen, tun Sie sich und der Katze einen Gefallen. Entscheiden Sie sich f�r keine mit extremem Nasenstop. Dieser extreme Nasenstop (Stupsnase) dient nur dem Sch�nheitsideal des Menschen und f�hrt bei vielen Tieren zu starker Beeintr�chtigung der Atmung und st�ndig tr�nenden Augen.
Der Graf Puffen (1707 - 1788) schreibt, da� der italienische Forscher Pietro Della Valle in der persischen Provinz Chorazon eine langhaarige Katze von blauer F�rbung entdeckt habe. Es wird angenommen, da� er dieses Tier mit nach Europa genommen hat. Vor dem Ersten Weltkrieg war die Zucht von Perserkatzen ein beliebtes Hobby des britischen K�nigshauses. Eine gro�e Liebhaberin dieser sch�nen Tiere war Queen Victoria. Der Prince of Wales, Edward III., schenkte den Z�chtern blauer Perserkatzen, die auf Ausstellungen pr�miiert wurden, sein signiertes Bild.
W�hrend des Zweiten Weltkriegs mu�ten in Europa viele wertvolle Tiere aus Futtermangel eingeschl�fert werden. In den USA und Kanada ging es weiter aufw�rts mit dem Z�chten.
Perserkatzen sind liebensw�rdige, ruhig Tiere, nur auch eine Perserkatze wei� genau was sie will, oder was sie nicht will.
Der K�rper der Perser sollte massiv und kr�ftig, aber nicht schwerf�llig sein. Der Kopf ist rund und breit mit vollen Wangen und kurzer Nase. Die kleinen Ohren sollen weit auseinanderstehen und dicht behaart sein. Gro�e runde Auge vollenden das Bild der sch�nen Perserkatze. Das Fell der Perser ist dicht, seidig, nicht wollig und lang. Beim ausgewachsenen Tier ist die Halskrause auffallend dicht. Der Schwanz wird kurz und buschig gew�nscht. Der Gesichtsausdruck der Perserkatze sollte freundlich und ein wenig kindlich wirken.
Viele der Fellfarben brauchen bis zu zwei Jahren bis sie ihre volle Sch�nheit erreicht haben. Aus einem kleinen "h��lichen" K�tzchen hat sich schon so manche beeindruckende Sch�nheit entwickelt.
Wer allerdings eine pflegeleichte Katze haben m�chte, sollte sich keine Perserkatze anschaffen, da ihr Fell t�gliche Pflege braucht in Form von B�rsten und K�mmen. Kommt man diesem nicht nach, verfilzt das lange Fell sehr schnell.


Tina Teubl

, Bilder von Denise Farka (Roter Perser & Golden Chinchilla Perser)

 


Heilige Birma

Informationen f�r den KatzenfreundeK�rperbau: Leicht gestreckter, aber kr�ftiger K�rper, Beine kurz und st�mmig, Pfoten abgerundet, gut proportioniert und wei�. Mit 18 Monaten ausgewachsen.

Gewicht: K�tzinnen bei etwa 3 kg, bei Katern sind das ca. 4-5 kg.

Schwanz: mittellang, d�nn an der Wurzel, voll und buschig am Ende, �fedrig� behaart.

Kopf: kr�ftiger Sch�del mit vollen Wangen, mittellange Nase mit Einbuchtung, aber ohne Stopp wie bei den Persern, ausgepr�gtes Kinn, Ohren klein, nicht zu aufrecht stehend und nicht zu rund. Augen: tiefblau, leicht abgerundet und oval.

Fell: Halblanges � Langes seidenes Fell, sehr lang am R�cken und an den Flanken, wenig Unterwolle. Im Gesicht sind die Haare k�rzer, werden aber auf den Wangen voller, volle Halskrause.

Farbe: Die heilige Birma sind ausschlie�lich Pointkatzen (Maskenkatzen) Standartfarben: Seal-Point, Blue-Point Varianten: Chocolate-Point, Lilac-Point, Red-Point, Creme-Point, Seal-Tortie-Point, Blue-Tortie-Point, Chocolate-Tortie-Point, Lilac-Tortie-Point, Tabby-Points. Die Pfoten sind immer wei� sein.

Informationen f�r den KatzenfreundeWesen: ruhiger wie die Siamese, aber nicht so ruhig wie die Perser: eine gelungene Mischung. Sie sind sehr gesellig und angeblich einem Bad mit dem Menschen nicht abgeneigt.

Herkunft: Die Birma-Zucht begann in Frankreich und begann wahrscheinlich aus einer Vermischung von zweifarbenen Persern, Siamesen und Kart�usern. 1925 wurde die Birma als eigene Rasse von der Federation Feline Francaise anerkannt.

Die Legende:
Vor vielen Jahrhunderten lebten in Burma die Kittahs, buddhistische M�nche. Sie hielten in ihren Tempeln wei�e Katzen mit goldgelben Augen, die sie sehr verehrten. Sie glaubten, dass die Katzen die Geister der verstorbenen Priester in sich trugen. Ebenso verehrten sie die Katzeng�ttin Tsum-Kyan-Kse, die in Form einer goldenen Statue mit blauen Saphiraugen dargestellt wurde. Im Tempel Lao-Tsun hielt der Priester Mun-Ha allabendlich einen Gottesdienst f�r die G�ttin. Dabei wurde er stets von seiner Tempelkatze Sinh begleitet.
Eines Tages wurde das Kloster w�hrend solch eines Gottesdienstes, von Dieben �berfallen.
Dabei kam der Priester Mun-Ha ums Leben. Seine Tempelkatze Sinh soll sieben Tage neben dem Leichnam Totenwache gehalten haben und dabei ihren Blick auf die Gottesstatue gerichtet haben. Pl�tzlich �berzog sich das Fell der Katze mit einem goldnen Schimmer, Gesicht, Beine und Schwanz f�rbten sich in der Farbe der Erde dunkel Braun ein.
Das Gelb der Augen verwandelte sich in tiefes Blau. Nur die Pfoten behielten ihr reines Wei�, als Symbol f�r den reinen Geist des Priesters.
Am darauffolgenden Tag hatten alle Tempelkatzen die Farbe Sinh�s angenommen.
Sinh verweigerte 7 Tage die Futteraufnahme und verstarb, um die Seele Mun-Has ins Paradies zu begleiten.
Dieser Legende verdanken die Birmakatzen den Namenszusatz �heilig�.

Jasmin Allion

 


Die Egyptian Mau

Schaut man einer Egyptian Mau in ihre charakteristisch stachelbeergr�nen Augen, so kommt man ins Schw�rmen, und viertausend Jahre Geschichte scheinen uns entgegenzuleuchten.

Geschichte
Im Alten �gypten war die Egyptian Mau (�gyptisch f�r Katze) zu Beginn eine Art Arbeitskatze. Sie t�tete M�use, Ratten und Schlangen in den Kornkammern der Menschen, deren �berleben von diesen Getreidevorr�ten abhing. Der Pharao wusste um die N�tzlichkeit der Katzen und wollte sie alle f�r seine eigenen Kornkammern besitzen, da die Nager eine gro�e Plage geworden waren. Aber das Volk der �gypter sch�tzte die Katze bald auch als Mitglied der Familie und ma� ihr einen hohen Stellenwert bei. Sie gaben ihnen besonders gutes Futter, und wenn eine Katze starb, rasierten sich alle Mitglieder der Familie zum Beweis ihrer Trauer ihre Augenbrauen ab. Sie lie�en sie dann von einem Priester an einem heiligen Ort einbalsamieren und bestatteten sie meist in einem Sarkophag auf dem Katzen-Friedhof Bubastis, dem Ort der G�ttin Bastet. Aus diesem Grund konnte der Pharao nicht alle Katzen besitzen und so erhob er sie in den Stand der Halbg�tter. Nun geh�rten ihm alle Katzen, denn nur einer Gottheit war es m�glich, Halbg�tter zu besitzen (daher auch der Begriff �Pharaonenkatze�).

Herkunft
Die Abstammung der Egyptian Mau l�sst sich direkt auf die afrikanische Wildkatze oder Falbkatze (Felis Lybica Ocreata) zur�ckf�hren. Diese direkte Abstammung wurde von T.C.S. Morrison-Scott vom Britischen Museum nachgewiesen. Er verglich die von ihm untersuchten Katzenmumien aus den Jahren 600-200 v. Chr. mit den genetischen Informationen der heutigen Egyptian Mau. Somit ist sie die einzige nat�rlich getupfte Rassekatze der Welt.

Wesen
Das getupfte Fell, der elegante K�rperbau und der edle Kopf der Egyptian Mau erinnert besonders bei der bronzefarbenen Variante eher an eine Wildkatze, als an einen verschmusten und anh�nglichen Stubentiger.
Die Egyptian Mau ist in ihrem Wesen weder sch�chtern noch boshaft, sondern erwartet, als vollst�ndiges Mitglied in die Familie aufgenommen zu werden, in der sie sich ihre eigene Bezugsperson aussucht. Die Mau �berzeugt durch ihre Intelligenz, ihre ausgepr�gte Loyalit�t ihrem Besitzer gegen�ber und den noch immer ausgepr�gten Jagdtrieb, den man beim Spielen mit der Mau beobachten kann.
Melanie Morgan, eine Mau-Z�chterin in den USA, hat das Wesen der Egyptian Mau kurz und treffend beschrieben: �Die Maus sind Schulterreiter, K�hlschrank-Geier und Morgenwecker. Sie haben ihre eigenen Vorstellungen davon, wer sie wie behandeln darf und vor allem wann.[�] Sie sind sensible, menschenliebende Katzen, allerdings m�gen sie alles zu seiner Zeit.�

Aussehen (F.I.Fe.-Standart)
Der K�rper ist mittelgro�, mittellang und anmutig, die Muskelst�rke ist gut entwickelt. Eine lose Hautfalte (�Sprungfalte�) erstreckt sich von der Flanke zum hinteren Knie.
Die Zeichnung muss klar erkennbar sein. Die Punkte sind in unterschiedlicher Form und Gr��e auf dem ganzen K�rper verteilt und klar voneinander durch die Grundfarbe abgegrenzt.
Der Kopf ist ein leicht gerundeter Keil mittlerer L�nge. Die Kontur ist sanft, mit leichtem Anstieg von Nasenr�cken zur Stirn.
Die Ohren sind mittelgro� bis gro�. Sie sind am Ansatz breit und laufen spitz zu. Sie stehen wachsam aufrecht, mit breitem Abstand zwischen den Ohren.
Die stachelbeergr�nen Augen sind gro� und mandelf�rmig, und sind leicht schr�g zu den Ohren gestellt. Der Ausdruck ist wachsam.
Die Nase ist in ihrer gesamten L�nge gleich breit.
Das Kinn ist fest, die Schnauze ist weder kurz noch gespitzt.
Die Beine sind in guter Proportion zum K�rper, wobei die Hinterbeine im Verh�ltnis etwas l�nger sind, was den Eindruck erweckt, die Mau gehe auf Zehenspitzen. Die Pfoten sind schmal, zierlich und leicht oval.
Der Schwanz ist mittellang, am Ansatz dick und leicht spitz zulaufend.
Das Fell ist kurz, mit Ticking und hat einen seidigen Glanz. Die Textur der Smoke-Variante ist seidig und fein, bei den Bronze- und Silber-Varianten dicht in geschmeidig.
Variet�ten: Anerkannt sind die Farben Bronze, Silber und Black Smoke, jeweils getupft. Manchmal findet man auch die Farben Black, Blue und Blue Smoke, die jedoch bei keinem Verband anerkannt sind.

Sabine Roth und Heiderose Horn
Mehr Infos unter http://www.mebers.aol.com/hornlothar

 

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