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Wilde Katzen
Wilde Katzen entstammen gew�hnlich "normalen" Hauskatzen - nicht selten z.B. von einer K�tzin, die von ihrem Zuhause vertrieben wurde. So etwas kommt vor allem auf Bauernh�fen vor, weil die Katzen hier �blicherweise nicht kastriert werden und sich deshalb schnell vermehren. Irgendwann wird das Territorium f�r die vielen Katzen zu klein und einige der Katzen werden von ihren Artgenossen vertrieben. Eine weitere M�glichkeit ist, da� eine tr�chtige K�tzin - aus welchen Gr�nden auch immer - von sich aus von Zuhause weggeht, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Die meisten dieser Katzen kommen bereits in der "Wildnis" zur Welt. Wildnis bedeutet hier, da� sie irgendwo in der freien Natur geboren werden, dort aufwachsen und meistens auch dort ihr Leben verbringen. Gegen�ber den "richtigen" Hauskatzen sind wilde Katzen besser auf das (�ber-)Leben in der Natur eingestellt. Sie sind allgemein h�rter im Nehmen (was Anf�lligkeit f�r Krankheiten u.�. betrifft) und auch h�rter im Geben - K�mpfe sind unter wilden Katzen weit h�ufiger anzutreffen als unter Hauskatzen. Wilde Katzen m�ssen ohne regelm��ige Ern�hrung auskommen - manchmal �ber lange Zeitr�ume hinweg. Sie ern�hren sich dabei von allem, was sich als Nahrung eignet: kleine S�ugetiere, wie Feldm�use und Ratten, sowie junge V�gel geh�ren schon zu den "exklusiveren" Mahlzeiten. Oft genug m�ssen sich die Katzen aber mit Insekten wie z.B. K�fern und Schmetterlingen zufrieden geben. Seltener stehen Fr�sche, Kr�ten und dergleichen auf dem Speiseplan. Doch die Katzen finden auch Nahrung in der Zivilisation: "fremde" Katzennahrung oder auch mal ein Komposthaufen bieten oft gute M�glichkeiten zur Ern�hrung. Als Schlafplatz w�hlen Wildkatzen am liebsten Scheunen und Schuppen, weil diese neben dem relativen guten Schutz auch etwas "Komfort" (sprich: w�rmendes Stroh, Decken usw.) bieten. Doch viele Katzen m�ssen mit H�hlen aus Str�uchern und B�umen vorlieb nehmen, was besonders bei Regen keineswegs angenehm ist. Das Leben ist f�r die Katzen nicht einfach, da es nach dem Darwinschen Selektionsprinzip ("Nur die St�rksten �berleben") verl�uft. Die K�mpfe untereinander k�nnen ebenso schnell zum Tod f�hren wie Krankheiten, Unterern�hrung und �hnliches. Wilde Katzen sind sehr scheu und n�hern sich den Menschen nur selten. Sie meiden �blicherweise allzu dichte Menschensiedlungen, sondern halten sich - wenn �berhaupt - eher in der N�he von Bauernh�fen auf. Ach ja: Wilde Katzen werden mittlerweile auch ganz gerne als "Wildkatzen" bezeichnet. Diese Bezeichnung ist aber eigentlich falsch, da Wildkatzen eine eigene Katzenart sind, w�hrend die hier beschriebenen "wilden Katzen" lediglich eine Erscheinungsform der Hauskatzen sind. �2001 Heimtiere-Online.de |