Ein perfektes Team - Mensch und Hund

Paula Paula
Paula Paula
Die Ahnen des Hundes sind nicht genau bekannt. Alles Beweismaterial deutet darauf hin, da� einer von ihnen der Wolf, ein anderer vielleicht der Schakal mit seinem �hnlichen Jagdverhalten war. M�glicherweise sind wildlebende Hundearten wegen ihres scharfen Geruchssinnes und ihres feinen Geh�rs zum Viehh�ten und zur Jagd domestiziert worden (domestiziert = zum Haustier gemacht). So zog der Mensch der Fr�hzeit Welpen eines wildlebenden Hunderudels auf, um sie zur Jagd zu verwenden, daraus entstand dann der Haushund. Das war vor ca. 12.000 Jahren. Der Mensch war immer bestrebt, den Hund durch Zucht seinen speziellen Bed�rfnissen anzupassen. Als Jagdhelfer, W�chter, Spurensucher, Spielgef�hrte, Scho�hund oder einfach als treuer und liebenswerter Begleiter.

Einzigartig ist bei den domestizierten Tieren die au�erordentliche Vielfalt der verschiedensten Rassen. In K�rperbau und Aussehen. Von etwa 400 Hunderassen sind bei uns etwa 100 besser bekannt.
F�r den Menschen war die lange Gemeinschaft mit dem Hund von Vorteil. Er gewann in ihm einen intelligenten und willigen Partner. Hunde sind urspr�nglich gesellige Tiere und passen sich daher auch der Gemeinschaft mit dem Menschen gut an.

So findet das Kind im Hund einen idealen Spielgef�hrten, es lernt unmerklich f�r ein Lebewesen verantwortlich zu sein, eigene W�nsche hinter der Sorge f�r einen anderen zur�ckzustellen. Der eigene Hund ist ein Vertrauter, der immer da ist und der einen immer versteht. Hund und Kind lernen voneinander, da� es nicht gut ist, anderen weh zu tun.

Genauso wichtig wie der Hund als Gef�hrte f�r das Kind ist, so vorteilhaft wirkt er sich im Zusammenleben mit alten Menschen aus. Alte und besonders einsame Menschen werden durch eine Hundehaltung gezwungen t�glich an die frische Luft zu gehen, Spazierg�nge zu machen. Dabei kommen sie in Kontakt z.B. mit anderen Hundebesitzern, fremden oder auch bekannten Leuten, aus denen sich oft Freundschaften entwickeln, die f�r einsame Menschen lebenserhaltend sein k�nnen. Au�erdem m�ssen sie f�r den Hund sorgen, ihm Fressen richten. Sie haben eine Pflicht zu erf�llen und k�nnen sich nicht gehenlassen. Das ist sehr wichtig!

Hunde k�nnen sogar seelische Hilfe gew�hren. Sie sprechen zwar nicht, aber sie beherrschen das was die meisten Menschen nie gelernt haben: die Kunst zuzuh�ren. Viele Mediziner w�nschten, da� es den Hund auf Krankenschein g�be, denn dann k�nnten sie sich viele Medikamente sparen.
Eines ist sicher, die Liebe und Treue hat im Leben des Hundes einen hohen Stellenwert. Das kann so weit f�hren, da� wie schon oft beschrieben Hunde 1.000de von km von zu Hause entfernt immer wieder zur�ckgefunden haben.

Ebenfalls ahnen diese Tiere Naturkatastrophen voraus und geben diese Ahnung an den Menschen weiter. Man spricht vom 6. Sinn oder �bersinnlichen Kr�ften.
So haben die Bernhardinerhunde des Augustinerklosters auf dem Berg St. Bernhard in der Schweiz, die als Wach� und Suchhunde ausgebildet wurden, den Niedergang einer Lawine vorausgef�hlt und die M�nche dadurch gerettet.

Eine andere Begebenheit:
Im Jahre 1908 wurde Messina (an der Nordk�ste von Sizilien) durch ein Erdbeben v�llig zerst�rt, bei dem ca. 84.000 Menschen starben. Viele Stunden vor dem Erdbeben verlie�en die Hunde und Katzen diesen Platz. Am anderen Morgen kamen sie wieder zur�ck und suchten in den Tr�mmern nach den versch�tteten Menschen.

Noch einen interessanten Satz �ber die besondere Beziehung Hund � Mensch:
Bismark hatte eine Dogge namens "Freya". Als sie starb sagte der Kanzler: "Gibt es einen Himmel, so ist er auch f�r Tiere da. Ich hoffe im Himmel meinem Hund wieder zu begegnen."


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